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Luftbild spacer Hohe Sicherheit

Die GBS legt größten Wert auf einen sicheren und umweltschonenden Betrieb der SAD Rondeshagen. Zum Schutz von Mensch und Umwelt erfüllt sie daher nicht nur die gesetzlich vorgeschriebenen Sicherheitsvorschriften, sondern setzt darüber hinaus viele weitere eigene Maßnahmen um.

Spezielle Kippstellen gewährleisten, dass die Anlieferfahrzeuge nicht mit den abgelagerten Abfällen in Berührung kommen. Auf diese Weise wird verhindert, dass die LKWs über den abgelagerten Abfall fahren und ihn mit ihren Reifen auf die Straßen verschleppen. Stäube und Aschen werden entweder staubfrei durchfeuchtet angeliefert oder in Bigbags. Belastete Böden werden als befeuchtetes Schüttgut auf der Deponie angeliefert.

Die Einhausung der Deponie dokumentiert bereits ein Höchstmaß an Schutzvorkehrungen. Für eine noch weitergehende Staubreduzierung in den Hallen hat die GBS damit begonnen, zusätzlich spezielle Wasserzerstäuber zu installieren, die einen extrem feinen Wassernebel auf das Schüttgut verteilen. So wird die bereits äußerst geringe Wahrscheinlichkeit einer Staubbildung weiter verringert. Ebenso wie die Einhausung sind auch diese Sprühnebelverteiler eine zusätzliche Schutzmaßnahme der GBS.

Maximale Betriebssicherheit
Die SAD Rondeshagen nimmt ausschließlich mineralische Abfälle an. Bei dieser Art von Abfällen entstehen keine relevanten biologischen Abbauprozesse im Deponiekörper. Es kommt nicht zur Bildung umweltgefährdender Gase und es besteht auch praktisch keine Explosions- oder Brandgefahr.

Durch den gezielten Einbau des Deponieguts in dünnen Schichten finden zudem keine unerwarteten chemischen und physikalischen Prozesse statt. Außerdem treten nur sehr geringe Setzungen auf und durch die Einhausung gibt es auch keinen nennenswerten Sickerwasseranfall.

     
Schema   Abdichtung zu allen Seiten
Zum Schutz von Grundwasser, Luft und Boden verfügt die SAD Rondeshagen über ein wirkungsvolles System zur Oberflächen- und Basisabdichtung.

Basisabdichtung
Eine bis zu zweieinhalb Meter dicke Basisabdichtung verhindert nachhaltig den Kontakt der Abfälle mit dem Boden. Diese untere Abdichtung besteht bei den aktuell betriebenen Poldern aus einer mineralischen Dichtung und einer 2,5 mm dicken Kunststoffdichtungsbahn. Darüber liegt ein Schutzvlies, das eine Beschädigung der Dichtungsbahn verhindert. Hierauf folgt eine Entwässerungsschicht aus Kies, in die ein Sickerwasser-Dränagesystem eingebaut ist. Die Rohrleitungen dieses Systems sind mit Sickerwasser-Schächten verbunden, in denen das Wasser gesammelt wird. Dieses wird regelmäßig abgepumpt und analysiert.
     
Rekultivierung

Rekultivierung

Rekultivierung
 

Oberflächenabdichtung und Rekultivierungsschicht
Ist ein Abschnitt verfüllt, wird die Einhausung schrittweise abgebaut und die Oberflächenabdichtung aufgebracht. Anschließend beginnt die Rekultivierung.
Die gesamte Oberflächenabdichtung ist 2,6 Meter dick. Direkt auf den Abfällen liegt eine Ausgleichsschicht. Darauf folgen eine mineralische Dichtung und die erste 2,5 mm dicke Kunststoffdichtungsbahn. Darüber wird eine Dränageschicht aufgebracht, auf der eine zweite 2,5 mm dicke Kunststoffdichtungsbahn und ein Schutzvlies liegen.
Als nächstes folgt eine weitere Entwässerungsschicht mit einem Vlies als Trennlage, die das durch die Rekultivierungsschicht sickernde Regenwasser in die Randgräben ableitet.
Die etwa ein Meter dicke Rekultivierungsschicht – von außen als Rasen sichtbar – schließt den Polder ab. Bei der Rekultivierung achtet die SAD Rondeshagen genau darauf, dass die abgedeckten Oberflächen ein ausreichendes Gefälle aufweisen. So ist gewährleistet, dass das Regenwasser dauerhaft optimal abfließen kann.

Umgang mit Sickerwasser
Durch die oben beschriebene Basisabdichtung wird das Grundwasser vor dem Eindringen von Sickerwasser aus dem Deponiekörper geschützt. Dieses Wasser wird über ein Sickerwasser-Dränagesystem gesammelt und wöchentlich in Tanks abgepumpt. Um eine Reinigung dieses Systems zu ermöglichen, ragen die Kontrollschächte über die Oberfläche hinaus. So können die Sickerwasserleitungen jederzeit überprüft und gereinigt werden.

Umgang mit Regenwasser
Von den Dächern und den rekultivierten Poldern abfließendes Regenwasser, das keinen Kontakt mit den Abfällen hat, wird über ein eigenes Rohrleitungssystem in ein spezielles Regenrückhaltebecken und von hier aus langsam in den Vorfluter abgeleitet.
Das Regenwasser von den Verkehrsflächen gelangt – wiederum über ein eigenes Kanalsystem – in drei hintereinander geschaltete Teiche. Etwa einmal pro Jahr wird das Teichwasser abgelassen. Dazu holt die SAD Rondeshagen jeweils eine Genehmigung bei der zuständigen Unteren Wasserbehörde, dem Fachbereich Regionalentwicklung, Umwelt und Bauen der Kreisverwaltung Herzogtum Lauenburg, ein. Diese überprüft anhand der Analyse die Wasserqualität und gibt – wenn alles in Ordnung ist – grünes Licht. Wie wirkungsvoll die Schutzmaßnahmen der SAD Rondeshagen sind, zeigt sich unter anderem daran, dass die Behörde bisher die Wasserqualität nicht beanstanden musste.

Einhausung und Dränage-System bieten maximale Sicherheit
Die Einhausung verhindert, dass Schadstoffe in die Luft gelangen oder Regenwasser in den Deponiekörper. Damit wird die Bildung von Sickerwasser auf ein Minimum reduziert. Das Sickerwasser-Dränagesystem verhindert zusammen mit der effektiven Abdichtung ein Ausspülen von Schadstoffen in den Untergrund.

 
 
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